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Nach Binoth-Aus schlagen die Wellen hoch

Geschäftswelt reagiert entsetzt auf Entwicklung beim Stadtmarketing. Eigenbetrieb WSP und dessen Leitung rückt in die Kritik.

CLAUDIUS ERB UND MAREK KLIMANSKI | PFORZHEIM

Manche sprechen von einem „herben Verlust“, andere gar von einer „Katastrophe“: Auf völliges Unverständnis in Pforzheims Geschäftswelt stößt die am Wochenende verkündete Trennung des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) und dem Marketingchef Sascha Binoth noch in dessen Probezeit. Zwar spricht die Stadt von „gegenseitigem Einvernehmen“. Reaktionen zeigen, dass der WSP als Triebfeder gesehen wird. Zu leidenschaftlich habe Binoth seine Aufgabe angepackt, als dass er nach nur fünf Monaten hinwerfen könnte. Aufklärung tut not.

◆  War Binoth zu wenig präsent?

Wie Dutzende PZ-Artikel belegen, war der frühere langjährige Karlsruher Citymanager vom Start weg omnipräsent. Anzutreffen war er nicht nur bei Pflichtterminen, sondern überall dort, wo was ging, sei es beim Oktoberfest, beim Spatenstich für die Stehende Welle im Metzelgraben oder bei Spendenaktionen in der City.

◆  Präsenz ist das eine, aber hat er Konkretes bewegt?

Binoth veranlasste, dass in die Broschüre zum Weihnachtsmarkt erstmals alle Veranstaltungen im Advent und Servicehinweise, etwa zu Parkplätzen und ÖPNV, aufgenommen wurden. Er ging auf Vorstellungstour durch Gremien und Handel, sprach vor Unternehmern auf der Wilferdinger Höhe und startete die Reihe „Touristischer After-Work“. In Arbeit waren etwa ein Internetauftritt „Pforzheim erleben“, das Schaffen eines Netzwerks touristischer Attraktionen und Kooperationen mit der freien Wirtschaft für neue Veranstaltungsformate.

◆ Wie beurteilen Partner das Aus?

„Ich war mit dem Mann sehr zufrieden“, sagt Enzauen- und OechsleFest-Wirt Frank Daudert, der Binoth als „rührig“, „aktiv“ und „guten Netzwerker“ beschreibt: „Er hatte viele Ideen und die ganze Stadt im Blick.“ Die Trennung sei „für Pforzheim eine Katastrophe“, urteilt „Saturn“-Chef Timo Gsell und spricht von einem „herben Verlust“. Binoth habe in Karlsruhe einen „sehr guten Job“ gemacht, sagt „Brauhaus“-Chef Wolfgang Scheidtweiler: „Ich war begeistert, dass so ein kompetenter Mann herkommt.“ Frank Steinbrecher, Chef des gleichnamigen Musikhauses, nennt Binoth einen „Super-Teamplayer“ und „Wahnsinnsmacher“ mit „absoluter Fachkompetenz“. Man habe an mehreren gemeinsamen Veranstaltungen getüftelt. Steinbrecher: „Das tut mir im Herz weh, ich könnte heulen.“ Aktionskünstler und CDU-Gemeinderatsanwärter Andreas Sarow sieht in Binoth ein „Marketing-Schnellboot, das Pforzheim so dringend braucht“, zumal die Stadt „eher einem trägen Tanker“ gleiche. Er sehe „keinen einzigen Kritikpunkt“, Binoth habe in Karlsruhe „enormen Erfolg“ gehabt und sei in Pforzheim „genau richtig“ gewesen.

Im Handel wird gemutmaßt, dass Binoth dem WSP und Chef Oliver Reitz zu aktiv gewesen sein könnte. „Wenn Sie in einen Schlafwagen gehen und anfangen, zu singen, fliegen Sie raus“, sagt ein Geschäftsmann. Reitz selbst rückt in die Kritik. Es sei bedenklich, dass den WSP mehrere gute Leute verließen. Gemeinderäte bemängeln, nicht informiert worden zu sein (die PZberichtete).

◆ Wie beurteilt die Stadt die eigene Informationspolitik?

Eigentlich habe man den Finanzausschuss in seiner heutigen Sitzung nicht-öffentlich informieren wollen, so der städtische Sprecher Philip Mukherjee. Dass die PZ bereits Ende vergangener Woche über Signale zur Trennung von Binoth berichtete, habe die „Zeitplanung durcheinandergebracht“. Man wisse nicht, „woher diese Gerüchte stammten“, und habe am Samstag eine Mitteilung herausgegeben, um auch Binoth „vor weiterer Gerüchtebildung zu schützen“.

◆  Wo knirschte es intern?

Anstehende organisatorische Veränderungen im WSP seien mit den Vorstellungen Binoths nicht vereinbar, hieß es in der Mitteilung vom Wochenende. Unterdessen macht ein Vorgang in der WSP die Runde, bei dem es um Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit geht. Binoth soll für die Beauftragung eines freien Mitarbeiters in geringfügigem Umfang eine unkonventionelle Art der Bezahlung mit Sachmitteln angewandt haben. Dies hat nach PZ-Informationen ein städtischer Bediensteter für fragwürdig befunden. Er hatte aber offenbar nicht ausreichend Vertrauen in eine hausinterne Aufarbeitung – und wandte sich mit dem Anliegen nicht an Reitz oder OB Peter Boch, sondern an FDP-Stadtrat Hans-Ulrich Rülke. Erst durch dessen Nachfrage hätten Boch und Reitz von dem Thema erfahren. Beide hätten erklärt, die von Binoth hier gewählte Vorgehensweise widerspreche den Vorschriften von WSP und Stadt. Man habe mit ihm gesprochen, um Ähnliches für die Zukunft auszuschließen. Ob dieser Vorfall allerdings Einfluss auf die Entwicklung hatte, ist fraglich.

◆  Was sagt die Stadt zur personellen Lage bei der WSP?

Diese sei derzeit „bedauerlicherweise tatsächlich schwierig“, so Mukherjee. Es komme immer wieder vor, dass Bewerber „in letzter Sekunde doch wieder absagen“. Die gute wirtschaftliche Lage im Land stelle die Stadt bei der Personalauswahl „vor große Herausforderungen“. Viele Mitarbeiter seien „über das ohnehin schon hohe Auslastungsmaß hinaus gefordert, Tätigkeiten aus anderen Aufgabenfeldern kommissarisch mit zu übernehmen“, bestätigt Reitz. Neben noch unbesetzten Vakanzen im Bereich der Wirtschaftsförderung und der Leitung „Administration und Finanzen“ stünden mehrere Elternzeitvertretungen an. Diese Positionen sowie die Leitung des neuen Zentrums für Präzisionstechnik würden „hoffentlich nach erneuter Ausschreibung bald besetzt werden können“, so Reitz, der übergangsweise im Geschäftsbereich Standort- und Kongressmarketing „wieder etwas stärker selbst aktiv“ sein will.

◆  Was sagt die Stadt zur Kritik an WSP-Direktor Reitz?

„In einer derart exponierten Stelle wie der des WSP-Direktors ist Kritik nichts Ungewöhnliches“, so die Stadt. Die Wortmeldungen aus dem politischen Raum seien „eher unkonkret“. Daher sei es „schwer, etwas darauf zu antworten“. Die Stadt sehe den WSP „inhaltlich gut aufgestellt und auch in seiner Organisationsstruktur auf dem richtigen Weg“.

Fotos: Ketterl/Meyer

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Ladies aufgepasst. Am 13. Dezmber ist Ladies Night bei Intersport Schrey.

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Von einem „Stimmungswechsel“ berichten Teilnehmer nach dem Unternehmerfrühstück auf der Wilferdinger Höhe. Von einem Wandel zum Positiven, von neuer Hoffnung, aber auch von einer damit verbundenen Erwartungshaltung. Diese hat Sascha Binoth, der neue Chef für Standort- und Kongressmarketing beim städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), mit seinem Vortrag geweckt. Rund 40 Mitglieder der Interessengemeinschaft Wilferdinger Höhe im Restaurant „Arcuisine“ hörten gern, dass Binoth die gesamte Stadt im Blick haben und voranbringen will.

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Heute auf der #wihoe Tag der offenen Betriebe

Bald ist es wieder soweit. Am 13.12.2018 steigt Abends wieder die Ladiesnight bei Intersport Schrey auf der #wihoe. Save the Date! Mehr Infos folgen bald hier.

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